ARSENAL FILMATELIER: GROSSES KINO, KLEINES KINO
im Rahmen der Harun-Farocki-Retrospektive

15. Oktober 2017 um 16 h
TRANSPORT, WERKZEUG, ARBEIT, SPIEL: KINDERFILME VON HARUN FAROCKI
für alle ab 5 Jahre

mit Stefanie Schlüter & Brigitta Wagner

Die Kinderfilme von Harun Farocki zeichnen den Lauf der Dinge in der Welt nach. Sie zeigen beispielsweise den Transport von Gütern, den Einsatz von Werkzeugen, die Kreisläufe von Arbeit, Geld und Konsum. Nach dem Filmprogramm wollen wir uns mit der Idee des Transports und des Kreislaufes beschäftigen.

Ort: Kino Arsenal im Filmhaus am Potsdamer Platz, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

Informationen zum Vermittlungsprogramm im Rahmen der Retrospektive


11. Oktober 2017, 10 Uhr
Architekt*innen bei der Arbeit**
Mit Stefanie Schlüter und Brigitta Wagner, ab 10. Klasse

Filmauswahl:
Sauerbruch Hutton Architekten (Regie: Harun Farocki, 2013), 73 min

Der Dokumentarfilm Sauerbruch Hutton Architekten gibt einen Einblick in die Arbeit des bekannten Berliner Architekturbüros von Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton. Anhand von sechs verschiedenen Projekten in unterschiedlichen Phasen der Entwicklung und Umsetzung zeigt Farocki exemplarisch die Arbeitsteiligkeit in einem Architekturbüro mit rund 60 Mitarbeiter*innen. So arbeiten verschiedene Teams gleichzeitig an der Vorbereitung von Architekturwettbewerben, an der Planung eines Bauvorhabens oder an der Fertigstellung eines Gebäudes. Während hier Pläne ausgearbeitet werden, wird dort ein Modell gebaut oder eine Baustelle besucht. Viele Entscheidungen sind zu treffen: große Entscheidungen wie Farben und Material von Fassadenelementen, aber auch Entscheidungen im Detail wie der Entwurf von Fenster- und Türgriffen. Der Film beobachtet die leitenden Architekt*innen sowie deren Mitarbeiter*innen und überlässt die Zuschauer*innen kommentarlos den Prozessen dieser Arbeit. Anschließend erarbeiten sich Schüler*innen in einem Workshop zu Architekturbeobachtung mit Kameras die gebaute Umgebung des Potsdamer Platzes.

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WORKSHOP: MIT BILDERN FORSCHEN
Eine fächerübergreifende Einführung ins experimentelle Kino

LOOK. Was kann Kurzfilm in Schule und Jugendarbeit?
Fachtag am 16. Mai 2017 im Rahmen des Kinder- und Jugendkinos der 63. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

Zahllose Kurzfilme bilden eine Schnittstelle zwischen filmischem Experiment und (natur-) wissenschaftlicher Forschung. Filmemacher*innen und Künstler*innen befragen die Wirklichkeit mit Bildern, indem sie in ihren kurzen experimentellen Filmen etwa die Gesetze der Schwerkraft aushebeln, Kettenreaktionen erzeugen oder klassische Bewegungsstudien künstlerisch ad absurdum führen. Der Workshop regt zur Beschäftigung mit experimentellen Kurzfilmen und deren Einsatz im Schnittfeld von (Natur-) Wissenschaft und Kunst an.

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WIE KOMMT DER TON INS BILD?
Fortbildung für Lehrer*innen

2. März 2017 10-17 Uhr
Im Rahmen der Schulkinowochen Hessen.

Bei der Analyse von Filmen bleibt der Ton häufig unbeachtet. Jedoch beeinflusst, wie der Theoretiker Michel Chion treffend beschreibt, bei einem audio-visuellen Medium eine Wahrnehmung die andere: „Man ‚sieht’ nicht das Gleiche, wenn man gleichzeitig hört; man ‚hört’ nicht das Gleiche, wenn man gleichzeitig sieht.“ Daher ist es lohnenswert, den Fokus der Aufmerksamkeit auf Töne und Bilder gleichermaßen zu richten und ihr wechselseitiges Verhältnis genauer zu erforschen. Die Fortbildung zeigt Wege auf, den Ton gleichsam schärfer ins Bild zu rücken. Dazu wird anhand von Filmausschnitten quer durch die Filmgeschichte in verschiedene Bereiche des Filmtons und in unterschiedliche Vertonungspraktiken eingeführt. So sollen zunächst exemplarisch die wesentlichen Komponenten des Filmtons – Musik, Dialog und Geräusche – analysiert werden. In einem weiteren Schritt wird dann die Ebene der Geräusche bzw. des Sounddesigns im Zentrum stehen. Dabei werden wir uns der Frage widmen, wie Lebewesen klingen, die wir nicht aus der Wirklichkeit kennen, sondern allenfalls aus Filmen: Dinosaurier, Monster, Riesenaffen usw. Zum Abschluss der Fortbildung wird selbst Hand angelegt: Mit vorgefundenen Soundschnipseln aus Tonarchiven wird ein Ausschnitt aus einem Stummfilm experimentell vertont.

Referent*innen:
Dirk Schaefer: Komponist und Sound Designer, Berlin
Stefanie Schlüter: freie Filmvermittlerin, Berlin

Veranstaltungsort und Anmeldung:
Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel
Rainer-Diederichs-Platz 1 | 34117 Kassel | Armin Ruda | Tel. 0561 9200-920
Fax 0561 9200-9222 | info@mok-kassel.de

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Großes Kino, Kleines Kino #9
mit Live-Yo-Yo-Performance

Das Arsenal Filmatelier setzt die Filmreihe »Großes Kino, Kleines Kino« fort. Am Sonntag, den 22.1.2017 um 16 h zeigen wir das Filmprogramm »Yo-Yos, Murmeln und andere Spiele« im Kino Arsenal.

Nicht nur im Leben wird gespielt, sondern auch im Film. Den Auftakt des Filmprogramms bildet das SCHATTENSPIEL (D 2016), das Schüler*innen der Wedding Schule im Filmworkshop »Licht und Farbe« des Arsenal Filmateliers hergestellt haben. Im Film SALLY (Luna Maurer & Roel Wouters, NL 2005) überwinden Murmeln die Gesetze der Schwerkraft: Im Innenraum eines Glaskastens rollen sie mühelos die Wände hoch. Der Film 33 YO-YO TRICKS (P. White, USA 1976) hält, was der Titel verspricht: Ein Yo-Yo-Champion zeigt seine Tricks, die tolle Namen wie „Spaziergang mit Hund“ haben. Der stumme Film FADENSPIELE I (Detel Aurand & Ute Aurand, D 1999) lässt Gegenstände – Stöcke, Fäden, Steine und Sand – lebendig werden, als wären keine Hände im Spiel.

Im Anschluss an das Filmprogramm lässt unser Gast Sebastian Holzkamp (Deutscher Yo-Yo-Vizemeister & Europameister der Junioren 2016) das Yo-Yo für euch fliegen.
Bringt zum Mitmachen und Lernen von Tricks ein Yo-Yo mit!

Zu Gast: Sebastian Holzkamp
Moderation: Stefanie Schlüter

Für alle ab 5 Jahren!

Filmprogramm im Überblick:

Schattenspiel (Schüler*innen der Wedding-Grundschule, D 2016), 16mm, 3 min.*
Sally (Luna Maurer & Roel Wouters, NL 2005), 35mm, 3 min.
33 Yo-Yo Tricks (P. White, USA 1976), 16mm, 7 min.
Fadenspiele I (Detel Aurand & Ute Aurand, D 1999), 16mm, 8 min.

* Gefördert durch das Landesprogramm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin.

Kino Arsenal im Filmhaus am Potsdamer Platz,
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

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SCREEN BANDITA IN BERLIN

Im Dezember treten die großartigen SCREEN BANDITA zweimal in Berlin auf: SCREEN BANDITA ist ein Zwei-Frauen-Kollektiv aus Edinburgh und Melbourne. Lydia Beilby und Leanora Olmi entwickeln Live-Cinema-Performances, in denen sie Archivmaterial, gefundenes 8mm- und 16mm-Filmmaterial, Dias, Photographien und andere Ephemera, verwenden und mit Musik aufführen.

Am Samstag, den 10.12.2016 um 20 h wird ihre
Performance „Future Ruins“ im AUSLAND stattfinden.

Am Sonntag, den 11.12.2016 von 14-16.30 h folgt
das Community-Event „Bring Your Own Archive“,
bei dem ihr alle eingeladen seid, Objekte (Fotos, Dias, Super-8-Filme usw.) aus eurem Privatarchiv mitzubringen. Veranstaltungsort: tba

FUTURE RUINS
AUSLAND BERLIN
10.12.16
20.00hr

The conversation began in Glasgow, May 2015.
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A mysterious, degraded film reel was unearthed. Inside the can we found half-legible written instructions. Interference and repetition.
Distorted voices from.... where. The future?

We collaborate once more with our favourite electronic alchemist, Neil Simpson, on a new analogue found and handmade film, sound and spoken word performance that has travelled across the seas from Scotland to Australia and back again, to settle in Berlin.

If you happen to find yourself in Berlin, join us at Ausland to help us decipher these cryptic messages and imagine into being this lost film.

This is a work in progress and at the end we welcome you to to pull up a chair, have a drink with us and chat about the performance!

AUSLAND BERLIN
Lychener Str. 60 10437 Berlin
+49(0)30 44 77 00 8

www.screenbandita.org
www.ausland-berlin.de

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Und was geht mich das an?
Zum Politischen im zeitgenössischen Dokumentarfilm

doxs – dokumentarfilme für kinder und jugendliche
Duisburger Filmwoche
11. November 2016

Workshop mit Filmausschnitten zum Thema Flucht und Migration
ab 14 Jahre

Mit Filmausschnitten aus Les Sauteurs – Those Who Jump (DK 2016, Moritz Siebert, Estephan Wagner, Abou Bakar Sidibé), Zuwandern (DE 2014, Sabine Herpich, Diana Botescu) und Havarie (DE 2016, Philip Scheffner)

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung NRW